Ravensburger Spiele Verflixxt!
Meine Rezension:
Doch wer zuletzt lacht, lacht am besten! Das einfach geniale oder genial einfache Würfelspiel des erfolgreichen Autorenteams Wolfgang Kramer und Michael Kiesling bietet durch sein bewegliches Spielfeld zahlreiche Varianten und Nervenkitzel.
Auf der Nominierungsliste zu Spiel des Jahres 2005 und in Österreich als Spiele Hit für die Familie 2005 ausgezeichnet.
Produktbeschreibung:
Die Spielregeln
Ziel des Spiels ist es mit seinen drei Spielfiguren vom Start zum Ziel zu gelangen, was auf den ersten Blick reichlich banal klingt.
Auf den zweiten Blick stellt sich das als gar nicht so leicht heraus. Denn das Spielfeld, das aus einzelnen Karten nach einer vorgegebenen Reihenfolge zusammen gesetzt ist, verschwindet nach und nach. Die Karten sind als Plus-, Minus- und Glückstafeln ausgezeichnet, und immer wenn ein Spieler allein auf einer Tafel steht und von ihr wegzieht, muss er diese aufnehmen. Der jeweilige Wert der Karte - ob positiv oder negativ - wird ihm dabei gut geschrieben, was im Falle einer Minustafel natürlich alles andere als gut ist. Gewonnen hat schließlich derjenige, der im Ziel über die meisten Pluspunkte verfügt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man als erster ins Ziel kommt. Zu schnell zu sein kann sich sogar als großer Nachteil entpuppen, wenn das Tempo zu Lasten des Punktesammelns geht. Wer an der Reihe ist, muss sich entscheiden, ob er eine der drei eigenen Figuren vorrückt oder einer der acht so genannten Wächtersteine bewegt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Minustafeln mit Hilfe der Glückskarten ihren Wert verändern und positiv werden können. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Spieler ihre Figuren ins Ziel gebracht haben. Da sich der endgültige Wert der Karten oft erst mit dem letzten Zug entscheidet, bleibt es bis zuletzt verflixxt spannend.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Natürlich ist dabei viel Würfelglück im Spiel, aber es gehört auch eine gehörige Portion taktisches Geschick dazu, als Punktesieger aus Verflixxt hervorzugehen. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, sind mehr als die Hälfte der Karten mit Minuspunkten versehen, so dass man schnell viele Punkte ansammelt, die man gar nicht haben will. Einfluss auf den Spielverlauf kann man vor allem durch die so genannten Wächter nehmen. Bei den Wächtern handelt es sich um Spielfiguren, die niemandem gehören, aber von allen gezogen werden können. Steht ein Wächter oder auch ein anderer Mitspieler auf dem Plättchen, das man gerade verlässt, braucht man es nicht zu nehmen. Das kann von Vorteil, aber auch höchst ärgerlich sein, wenn es sich dabei um eine Pluspunktkarte oder sogar um eine der sechs heiß begehrten Glückskärtchen handelt. Jede Glückskarte wandelt nämlich am Spielende Minuspunkte in Pluspunkte um und kann damit bis zu 16 Punkte Unterschied pro Karte ausmachen. Wächter dürfen nur weiter gezogen werden, wenn noch eine weitere Figur auf derselben Karte steht.
Besonders gemein ist es, wenn man gerade einen Wächter weiter gewürfelt hat, um einer Glückskarte habhaft zu werden, und plötzlich ein Mitspieler auch auf diese Karte vorrückt, bevor man selber wieder am Zug ist. Man kann einen Wächter auch taktisch klug vor sich herschieben, um ihn später auf einer Minuskarte zu plazieren, die man nicht aufnehmen will. Das funktioniert natürlich nur, wenn nicht einer der Mitspieler den Wächter einfach wegzieht. Verflixxt aber auch!
Die letzte Etappe der Wegstrecke vor dem Ziel ist selbstverständlich mit Minuskarten gepflastert. So kann der vermeintliche Sieger des Spiels noch in letzter Sekunde zum Verlierer werden, weil er eine angepeilte Glückskarte nicht bekommt oder weil ihm das Würfelglück nicht mehr hold ist und er doch noch zähneknirschend eine Minuskarte aufnehmen muss.
Weitere Spielvarianten
Die Spielregeln geben vor, die Kärtchen in einer bestimmten Reihenfolge aneinander zu legen. In der Anleitung finden sich aber auch fünf weitere Spielvarianten, die z.B. neben einer anderen Anordnungen der Plättchen auch Regeln zum Rückwärtsziehen der Figuren oder alternative Bedingungen für das Spielende vorsehen. Die verschiedenen Varianten können miteinander kombiniert oder auch für sich allein gespielt werden. Selbstverständlich können die Regeln auch um eigene Abwandlungen ergänzt werden. So ist immer für genügend Abwechslung gesorgt und die Spannung bleibt auch beim wiederholten Spielen gewahrt.
Zwei bis sechs Spieler können gegeneinander antreten.
Die Regeln sind leicht verständlich, der Spielaufbau schnell vollzogen, so dass es ohne weitere Umstände zur Sachen gehen kann.
Manch einer wird es bedauern, dass man seine Mitspieler nicht wie bei Mensch ärgere Dich nicht rausschmeißen kann - besonders wenn sie wieder einmal alle schönen Pläne zu Nichte gemacht haben. Aber gerade das macht den Reiz des Spiels aus, dass so nie vorhersehbar und planbar ist.
Ziel des Spiels: Ziel des Spiels ist es mit seinen drei Spielfiguren vom Start zum Ziel zu gelangen. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Spieler ihre Figuren ins Ziel gebracht haben. Sieger ist, wer die meisten Punkte hat.
Spielmaterial:
- 3 Wegetafeln
- 1 Starttafel,
- 1 Zieltafel,
- 18 Spielfiguren,
- 8 Wächter
- 1 Würfel
- 1 Spielanleitung (D)
Kurzbeschreibung des Herstellers:
Name des Spiels:
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Verflixxt!
Familienspiel
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Thema:
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Würfelspiel, Taktik, Brettspiel, Würfelspiel
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| Autor: |
Wolfgang Kramer und Michael Kiesling |
Spieldauer: |
ca. 35 Minuten
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Spieler: |
2 - 8 Spieler
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Erschienen: |
2005
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Alter:
EAN:
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ab 8 - 99 Jahen
9783473674374 oder 4005556263639
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